Mail-/Briefvorlage


Hier findest Du einen Vorschlag für eine Mail/einen Brief an die LEG. Du kannst im Feld unten den Text anpassen und deinen Namen hinzufügen. Wenn du dann auf „E-Mail öffnen drückst“ öffnet sich automatisch dein Mailprogramm mit richtigen Mailadresse und dem Text. Du musst nur noch auf abschicken drücken!
Du kannst die Vorlage auch ausdrucken und per Brief an die LEG schicken. Die Adresse steht unten.

Mailvorlage — Drucken

Mailvorlage — Nachbarschaftstreff Berg Fidel

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Adresse:
LEG IMMOBILIEN SE
z.H. Volker Wiegel
Flughafenstraße 99
40474 Düsseldorf

Empfänger (E-Mail): service@leg-wohnen.de
Betreff: Bitte Rücknahme der Kündigung des Nachbarschaftstreffs Berg Fidel e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Empörung habe ich von der Kündigung der Räumlichkeiten des Nachbarschaftstreffs Berg Fidel e.V. zum 31.03. erfahren. Dass Sie diese Kündigung damit begründen, der Verein stelle seine Räume der Stadtteilgewerkschaft Berg Fidel Solidarisch zur Verfügung und ermögliche damit öffentliche Kritik an Ihrem Geschäftsmodell, ist ein Skandal. Offenbar reicht es heute schon aus, Ihre Mieter:innen darin zu unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen, und die Missstände in Ihren Wohnungen öffentlich zu machen, um von einem profitorientierten Wohnungsunternehmen sanktioniert zu werden. Gerade vor dem Hintergrund der Privatisierung des ehemals öffentlichen Wohnungsbestandes, der vielfach dokumentierten Mängel in LEG-Wohnungen sowie stetig steigender Mieten bei gleichzeitig sinkender Wohnqualität, wirkt dieses Vorgehen wie ein weiterer Beleg dafür, dass Ihre wirtschaftlichen Interessen immer schamloser über soziale Verantwortung und das Leben Ihrer Mieter:innen gestellt werden. Nachbarschaftstreffs und Stadtteilgewerkschaften wie in Berg Fidel sind Orte der Begegnung, der gegenseitigen Hilfe und der Selbstorganisation – welchen Mehrwert für die Mieter:innen hatten Sie sich denn vorgestellt? Insbesondere in Stadtteilen, die ohnehin stark belastet sind, sind das Orte, die oft die einzige Aussicht auf eine Lösung der – von Ihnen hervorgebrachten Probleme bieten. Solche Orte zu verdrängen, weil dort die Kritik an den Ursachen dieser Probleme auch offen benannt wird, halte ich für undemokratisch und hoch problematisch. Ich sehe hierin einen Skandal, der sicherlich auch eine breitere und überregionale Öffentlichkeit interessieren wird! Ich fordere Sie daher nachdrücklich auf, die Kündigung der Räumlichkeiten des Nachbarschaftstreffs Berg Fidel e.V. zurückzunehmen und Ihrer sozialen Verantwortung als großer Wohnungsanbieter gerecht zu werden. Sowohl Wohnen als auch die Äußerung von Kritik sind Grundrechte – und dürfen nicht allein den Interessen von Rendite und Imagepflege untergeordnet werden! Mit nachdrücklichen Grüßen [Dein Name]

Tipp: Du kannst den Text vor dem Drucken anpassen — klicke dazu in das Feld und bearbeite den Inhaltelement (es ist bereits als editierbar konfiguriert).

Und hier findest du einen Vorschlag für einen Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Münster Tilman Fuchs. Alternativ kannst du den Text auch an andere verantwortliche Lokalpolitiker:innen schicken.

Mailvorlage — Oberbürgermeister Münster

Mailvorlage — Oberbürgermeister Tilman Fuchs

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Adresse:
Stadt Münster
z.H. Oberbürgermeister Tilman Fuchs
Prinzipalmarkt 8-9
48143 Münster

Betreff: Verantwortung der Stadt für Berg Fidel und den Erhalt sozialer Infrastruktur

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Fuchs, mit großer Sorge beobachten wir die aktuellen Entwicklungen rund um Berg Fidel und die Situation des Nachbarschaftstreffs. Daher richten wir folgende dringende Forderungen an Sie und die Stadt Münster: Ziehen Sie sich nicht aus der Verantwortung. Wir erwarten, dass die Stadt aktiv auf die LEG einwirkt und eine Vermittlung anbietet, um eine tragfähige Lösung zu erreichen. Es darf nicht hingenommen werden, dass ein ganzer Stadtteil weiter durch Leerstand und die Dominanz eines Großkonzerns geschwächt wird. Sollte die LEG nicht einlenken, fordern wir die Stadt auf, geeignete alternative Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Soziale Infrastruktur ist keine freiwillige Leistung, sondern Teil kommunaler Verantwortung. Es ist Aufgabe der Politik, lebendige Nachbarschaften zu sichern und zu verhindern, dass einzelne Stadtteile durch monopolartige Strukturen abgehängt werden. Berg Fidel braucht lebendige Nachbarschaft, bezahlbaren Wohnraum und Räume für Solidarität – keine weiteren Schließungen. Mit freundlichen Grüßen (Dein Name)